MapTools für Ihre Zielgruppe

Offline-Karten und Geländedokumentation für Forst und Jagd

Nutzen Sie eigene Karten und Revierflächen offline, dokumentieren Sie Beobachtungen und Kontrollwege und unterstützen Sie Anschussmarkierung und Nachsuche mit nachvollziehbaren Kartenobjekten.

Forstfachkraft und jüngerer Kollege besprechen Geländedaten auf einem Tablet im Wald

Typischer Ablauf

Vermuteten Anschuss vom Hochsitz aus eingrenzen

Der Hochsitz liefert einen festen Beobachtungsstandpunkt. Speichern Sie ihn als Marker, legen Sie die beobachtete Richtung als Peilung und die geschätzte oder gemessene Distanz als Entfernungskreis an. Der Schnittpunkt lässt sich als „Vermuteter Anschuss“ speichern, bleibt aber eine Näherung aus Beobachtung, Entfernung und Gerätesensoren.

Jäger beobachtet von einem Hochsitz aus ein Reh auf einer entfernten Wiese und hält ein Smartphone

Funktionen im Einsatz

Welche Forst-, Jagd- und Revieraufgaben MapTools unterstützt

MapTools verbindet eigene Karten und Geodaten mit Punkten, Flächen, Peilungen und Tracks. Die App dokumentiert räumliche Arbeitsschritte, ersetzt aber weder Fachverfahren noch amtliche Daten.

Typischer Ablauf

Vermuteten Anschuss markieren und Nachsuche dokumentieren

Der Ablauf unterstützt die räumliche Dokumentation nach einem beobachteten Schuss. Der Schnittpunkt ist nur eine aus Eingaben berechnete Näherung. Wartezeiten, Anschussarbeit, Markierung vor Ort, Reviergrenzen und die Entscheidung über eine fachgerechte Nachsuche richten sich nach jagdlicher Praxis und den geltenden Regeln.

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    Beobachtungsstandpunkt sichern

    Den tatsächlichen Standpunkt am Hochsitz oder Bodenstand als Marker übernehmen und die Situation mit einer kurzen Notiz dokumentieren.

    Marker, Foto und Notiz
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    Richtung und Entfernung anlegen

    Vom Standpunkt eine Peilung in die beobachtete Richtung und einen Kreis mit der geschätzten oder gemessenen Entfernung erstellen.

    Peilung und Umkreis
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    Schnittpunkt plausibilisieren

    Peilung und Kreis schneiden, das Ergebnis mit markanten Geländepunkten vergleichen und den passenden Kandidaten als „Vermuteter Anschuss“ speichern.

    Schnittpunkte berechnen
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    Zum Bereich gehen und Track bewusst starten

    Den Marker nur als Orientierung nutzen. Wenn die fachliche Nachsuche beginnt, Trackaufnahme ausdrücklich starten, bei Unterbrechungen pausieren und nach Abschluss beenden.

    Trackaufzeichnung

Funktionen im Einsatz

Der Track dokumentiert den Weg – nicht die fachliche Entscheidung

Ein aufgezeichneter Verlauf kann Startpunkt, Suchweg, Pausen und vorhandene GPS-Qualitätsdaten nachvollziehbar machen. Er bewertet jedoch weder Pirschzeichen noch Wildverletzung und entscheidet nicht über Wartezeit, Suchstrategie oder den Einsatz eines bestätigten Nachsuchengespanns. Ein Objektalarm kann bei sichtbarer App den Ein- oder Austritt aus einer als Fläche angelegten Reviergrenze melden; die optionale Hintergrundüberwachung unterstützt nur ausdrücklich aktivierte Marker und Kreise.

  • Track erst beim tatsächlichen Beginn starten und Pausen beziehungsweise Abschluss bewusst bedienen
  • Wichtige Punkte als getrennte Marker oder Notizen sichern, statt sie nur aus der Tracklinie abzuleiten
  • Nach Abschluss Verlauf, Zeit, Strecke und GPS-Qualität prüfen und nur im benötigten Format weitergeben
  • Revierflächen-Alarm vor Beginn bewusst aktivieren und die Einschränkungen der Vorder- und Hintergrundüberwachung beachten
Jäger folgt einem Bayerischen Gebirgsschweißhund an langer Schweißleine vom Feldrand ins Dickicht und hält ein Smartphone

Weitere Aufgaben im Revier

Grenzen, Einrichtungen, Flächen und Sichtungen dokumentieren

Vier typische Abläufe verbinden Kartenobjekte, lokale Berechnungen und einen bewusst ausgelösten Datenaustausch. Externe Flurstücks- oder Fachdaten sind nicht in MapTools enthalten.

Zwei Forstfachleute übertragen Revierdaten im Wald per QR-Code zwischen zwei Smartphones

Reviergrenzen und Jagdeinrichtungen teilen

Grenzen als Fläche oder Linie und Einrichtungen als Marker erfassen. Kompakte Kartenobjekte lassen sich offline per QR-Code übergeben; größere Projekte werden als Datei exportiert und bewusst über die Android-Teilen-Funktion, etwa an einen Messenger, weitergegeben.

QR-Import und Export
Forstfachleute prüfen Pfostenabstand und Zaunverlauf an einer Weide

Felder erfassen und Zaunbedarf schätzen

Eine Feld- oder Weidefläche einzeichnen und mit Pfostenabstand sowie Anzahl der Litzen eine Schätzung für Zaunlänge, Pfostenanzahl und gesamte Litzenlänge berechnen. Gelände, Tore, Ecken und Reserve müssen anschließend fachlich ergänzt werden.

Flächen- und Zaunberechnung
Forstfachleute vergleichen einen Waldabschnitt am Grenzstein mit externen Geodaten auf einem Tablet

Waldstücke mit Flurstücksbezug einordnen

Eigene Waldflächen markieren und – sofern ein rechtmäßig nutzbarer Dienst verfügbar ist – WFS- oder OGC-Features als read-only Objektlayer hinzuschalten. Anbieter, Netz, Zugang, Gebühren, Lizenz und Genauigkeit bleiben zu prüfen; die Kartenlinie ist keine amtliche Grenzfeststellung.

OGC- und WFS-Objektdienste
Zwei Forstfachleute dokumentieren eine Rehsichtung am Waldrand mit Fernglas und Smartphone

Sichtungen markieren und weitergeben

Eine Sichtung als Marker mit Zeit, Koordinate, Notiz sowie optional Foto oder Audionotiz sichern. Nur die benötigten Informationen anschließend bewusst per QR oder Export teilen – ohne automatisches Hochladen in eine MapTools-Cloud.

Marker, Fotos und Notizen

Einblick in die App

Forstlicher Feldpunkt, vermuteter Anschuss und Nachsuche in der App

MapTools verbindet eigene Karten und Geodaten mit Punkten, Flächen, Peilungen und Tracks. Die App dokumentiert räumliche Arbeitsschritte, ersetzt aber weder Fachverfahren noch amtliche Daten. Der Ablauf unterstützt die räumliche Dokumentation nach einem beobachteten Schuss. Der Schnittpunkt ist nur eine aus Eingaben berechnete Näherung. Wartezeiten, Anschussarbeit, Markierung vor Ort, Reviergrenzen und die Entscheidung über eine fachgerechte Nachsuche richten sich nach jagdlicher Praxis und den geltenden Regeln.

Waldstücke mit Flurstücksbezug einordnen
Waldstücke mit Flurstücksbezug einordnenEigene Waldflächen markieren und – sofern ein rechtmäßig nutzbarer Dienst verfügbar ist – WFS- oder OGC-Features als read-only Objektlayer hinzuschalten. Anbieter, Netz, Zugang, Gebühren, Lizenz und Genauigkeit bleiben zu prüfen; die Kartenlinie ist keine amtliche Grenzfeststellung.OGC- und WFS-Objektdienste
Schnittpunkt plausibilisieren
Schnittpunkt plausibilisierenPeilung und Kreis schneiden, das Ergebnis mit markanten Geländepunkten vergleichen und den passenden Kandidaten als „Vermuteter Anschuss“ speichern.Schnittpunkte berechnen
Der Track dokumentiert den Weg – nicht die fachliche Entscheidung
Der Track dokumentiert den Weg – nicht die fachliche EntscheidungEin aufgezeichneter Verlauf kann Startpunkt, Suchweg, Pausen und vorhandene GPS-Qualitätsdaten nachvollziehbar machen. Er bewertet jedoch weder Pirschzeichen noch Wildverletzung und entscheidet nicht über Wartezeit, Suchstrategie oder den Einsatz eines bestätigten Nachsuchengespanns. Ein Objektalarm kann bei sichtbarer App den Ein- oder Austritt aus einer als Fläche angelegten Reviergrenze melden; die optionale Hintergrundüberwachung unterstützt nur ausdrücklich aktivierte Marker und Kreise.Trackaufzeichnung

Vertiefen

Eine Kartenlinie ist keine Grenzfeststellung

Importierte Revier-, Flurstücks-, Eigentums- oder Bestandsgrenzen können veraltet, generalisiert oder falsch referenziert sein. MapTools prüft weder Eigentum noch Betretungs- oder Jagdrechte. Smartphone-GPS und eine dargestellte Linie ersetzen keine amtliche Auskunft, Vermessung oder Abstimmung mit Berechtigten.

Geodaten richtig einordnen

Wichtig für den Einsatz

Möglichkeiten realistisch einschätzen

MapTools enthält keine amtlichen Kataster-, Eigentums-, Jagd-, Wetter- oder Winddaten. Eigene und externe Daten müssen auf Rechte, Aktualität und Genauigkeit geprüft werden; Smartphone-GPS ersetzt keine Grenzfeststellung oder Vermessung.

FAQ

Häufige Fragen zu Forst, Jagd und Revierarbeit mit MapTools

Kann ich eigene Revier-, Bestands- oder Grundstücksgrenzen importieren?

Ja, abhängig von Inhalt und CRS unter anderem über GeoJSON, ArcGIS/Esri JSON, KML/KMZ, Shapefile-ZIP oder GeoPackage. Prüfen Sie Quelle, Lizenz, Aktualität, Bezugssystem und Darstellungsgenauigkeit. Eine importierte Grenze ist keine amtliche Grenzfeststellung.

Kann ich Bäume, Schäden oder Einrichtungen dokumentieren?

Sie können einen Punkt per GPS, Koordinate, Karte oder Fadenkreuz setzen und Foto, Notiz oder Audionotiz verorten. MapTools ist jedoch keine spezialisierte Forstinventur: Baumartenlogik, Vorrat, Bonität oder Wachstumsprognosen werden nicht automatisch berechnet.

Wie markiere ich einen vermuteten Anschuss vom Hochsitz aus?

Speichern Sie den Standpunkt, legen Sie eine Peilung in Beobachtungsrichtung und einen Kreis mit der geschätzten oder gemessenen Entfernung an. Der Schnittpunkt kann als Marker gespeichert werden, bleibt aber eine Näherung aus Beobachtung, Sensoren und Entfernungseingabe.

Kann MapTools eine Nachsuche tracken und beim Übertreten der Reviergrenze warnen?

Ja. Eine Trackaufnahme kann ausdrücklich gestartet, pausiert, fortgesetzt und beendet werden. Für eine als Fläche angelegte Reviergrenze kann ein bewusst aktivierter Objektalarm bei sichtbarer App den Ein- oder Austritt melden. Die optionale Hintergrundüberwachung unterstützt nur ausdrücklich aktivierte Marker und Kreise. Beides ersetzt weder eine fachgerechte Nachsuche noch rechtliche Abstimmungen über Reviergrenzen.

Funktionieren Karte, Punkte und Track ohne Mobilfunk?

GPS, lokale Projektobjekte und vorbereitete Offline-Karten funktionieren ohne Datenverbindung. Online-Karten, WMS, WFS oder OGC-Dienste benötigen je nach Quelle weiterhin Netz und gegebenenfalls Zugangsdaten; laden oder importieren Sie benötigte Daten vorher.

Sind Kataster-, Eigentums-, Jagd-, Wetter- oder Winddaten enthalten?

Nein. Solche Fachdaten sind nicht automatisch Bestandteil von MapTools. Externe Dienste können gebühren-, registrierungs- oder lizenzpflichtig sein und müssen vom Benutzer rechtmäßig eingerichtet und fachlich geprüft werden.

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