Vektor-Layer
Vektor-Layer enthalten einzelne Geometrien. Sie eignen sich für Planungsdaten, Grenzen, Suchbereiche, Strecken, Tracks und importierte Projektinformationen.
Praxis
Karten, POI-Daten, Raster-Overlays, Kartenstile und Höhendaten für Offline-Einsätze vorbereiten.
Workflow
So kombinierst du Karten, Daten und Werkzeuge für den jeweiligen Einsatz.
Begriffe
ArxSilex MapTools verwendet diese Begriffe bewusst getrennt. So ist klar, ob eine Datei als Grundkarte, als auswertbare Geometrie, als Bildüberlagerung oder als Datenbasis für Höhenfunktionen genutzt wird.
| Begriff | Kurzdefinition | Beispiele |
|---|---|---|
| Karten | Grundkarten, auf denen gearbeitet wird. Sie bilden die Basisansicht. | OpenStreetMap, OpenAndroMaps, offline .map, MBTiles als Basiskarte |
| Vektor-Layer | Zusätzliche Objekt-, Linien- oder Flächendaten über der Karte. Die Inhalte bestehen aus Punkten, Linien oder Polygonen und können oft einzeln dargestellt oder ausgewertet werden. | GPX, KML, GeoJSON, Shapes, KML-Polygon, GeoJSON-Fläche, GPX-Track als Overlay |
| Raster-Overlays | Georeferenzierte Bild- oder Kacheldaten über der Karte. Sie werden als fertiges Bild über die Karte gelegt und nicht als einzelne Objekte verstanden. | GeoTIFF, MBTiles, Bildkarten, Luftbilder, gescannte Karten, georeferenzierte Lagepläne |
| Höhendaten / Gelände | Datenquellen für Höhenwerte und Geländeauswertung. Sie sind keine sichtbare Karte im engeren Sinn, sondern liefern Höheninformationen. | HGT, DEM-GeoTIFF, ASC, DTED |
| Kartenstil | Darstellungsregeln für Vektorkarten. Der Stil bestimmt Farben, Symbole, Wege, POIs, Höhenlinien und weitere Kartenelemente. | OpenAndroMaps Render Theme, Elevate Theme |
| POI-Daten | Such- und Anzeigedaten für Orte und Punkte von Interesse. | OpenAndroMaps .poi, eigene POI-Dateien |
Vektor-Layer enthalten einzelne Geometrien. Sie eignen sich für Planungsdaten, Grenzen, Suchbereiche, Strecken, Tracks und importierte Projektinformationen.
Raster-Overlays sind fertige Bildflächen über der Karte. Sie eignen sich für Luftbilder, historische Karten, Scans oder spezielle Kartenansichten. Die Deckkraft sollte oft angepasst werden, damit die Basiskarte darunter sichtbar bleibt.
Karten, Vektor-Layer und Raster-Overlays können auf der Karte angezeigt werden. Höhendaten werden eher verwendet: für Punkthöhe, Höhenprofil, Hillshade, Höhenlinien und Sichtbereich.
Download
Wähle eine Datei. Die App analysiert, ob es eine Karte, ein Vektor-Layer, ein Raster-Overlay, POI-Daten, Höhendaten, ein Kartenstil oder ein ArxSilex MapTools-Projekt ist, und schlägt das sicherste Importziel vor. Kartenquelle und Offline-Karten verwaltest du im Karten-Browser.
Kartenbrowser
Im Tab „Datenordner“ lassen sich mehrere Android-Dokumentordner als übersichtliche lokale Bibliothek einbinden, ohne ihren Inhalt automatisch zu kopieren oder zu aktivieren.
Wähle den Ordner im Android-Systemdialog, vergib bei Bedarf einen Anzeigenamen und lege fest, ob er app-weit oder nur im aktuellen Projekt sichtbar ist. MapTools speichert die Ordnerreferenz und das dauerhafte Leserecht, keinen frei eingegebenen Dateipfad.
Der Browser zeigt nur die aktuelle Ebene, Ordner und unterstützte Dateien. Unterordner werden erst beim Öffnen gelesen; ein rekursiver Vollscan findet nicht statt.
Dateidetails zeigen Typ, Größe und Quelle. Je nach Format stehen Analysieren, In Projekt übernehmen, Originaldatei verknüpfen oder Verwaltete Kopie importieren zur Verfügung. Es erfolgt keine automatische Aktivierung und keine automatische Kartenslot-Zuweisung.
Mapsforge-.map- und HGT-Dateien können direkt gelesen werden, wenn der Android-Dokumentanbieter wahlfreien Dateizugriff ermöglicht. GeoTIFF, ASC, DTED, MBTiles, GeoPackage, POI-, ZIP- und strukturierte Projektformate laufen über den passenden verwalteten Import.
Ist eine Quelle nicht verfügbar oder fehlt nach Gerätewechsel das Leserecht, bleibt sie als wieder zu verbindende Referenz sichtbar. Backups sichern nur diese Referenz, nicht unbemerkt die externen Originaldateien. Das Entfernen einer Verknüpfung löscht weder Ordner noch Dateien.
Die normale Android-Dateiauswahl sowie „Öffnen mit MapTools“ und „Teilen an MapTools“ bleiben unabhängig von verknüpften Ordnern verfügbar.
Import und Gelände
ZIP-Pakete mit maptools-package.json ordnen Karten, POIs, Höhendaten und Raster-Overlays eindeutig zu und prüfen Pfad, Größe und SHA-256-Prüfsumme. Ein ungültiges oder zu neues Manifest stoppt den Import sichtbar. Pakete ohne Manifest werden weiterhin anhand ihrer Formate und Namen erkannt.
Decken mehrere aktivierte Höhendateien einen Punkt ab, verwendet MapTools zuerst die Quelle mit der feineren räumlichen Auflösung. Liefert sie dort NoData, folgt automatisch die nächste geeignete Quelle. NoData-Sentinelwerte wie −32768 m werden nicht als reale Höhe angezeigt.
Die feinere Quelle zeichnet das Hillshade dort, wo eine vollständige gültige Nachbarschaft vorliegt. Lücken und nicht abgedeckte Bereiche werden aus gröberen aktiven Quellen ergänzt, ohne Überlappungen doppelt abzudunkeln.
Soll ausschließlich ein bestimmtes Höhenmodell gelten, bleiben in der Ebenensicht nur dessen Höhendaten aktiviert.