1. Eingangskontrolle
Verworfen werden ungültige Koordinaten oder Genauigkeiten, Fixes von vor dem Messbeginn, doppelte Zeitstempel und Werte mit einer gemeldeten horizontalen Genauigkeit über 25 m.
2. Stillstand prüfen
Bewegung liegt vor, wenn mindestens zwei der letzten drei Geschwindigkeiten über 1,2 m/s liegen. Zusätzlich werden bei mindestens zehn Fixes die Zentren der ersten und letzten fünf Werte verglichen. Grenze: max(6 m; 1,5 × Median-Genauigkeit).
3. In Meter umrechnen
WGS84-Koordinaten werden in erdfeste ECEF-Koordinaten und danach in eine lokale Ost-Nord-Ebene (ENU) umgerechnet. So werden Abstände und Gewichte korrekt in Metern berechnet.
4. Robustes Startzentrum
Die getrennten Mediane der Ost- und Nordwerte bilden den ersten Schätzwert. Für jeden Fix wird der radiale Abstand rᵢ zu diesem Zentrum bestimmt.
5. Ausreißer erkennen
MapTools berechnet MAD = Median(|rᵢ − Median(r)|). Ausreißergrenze: max(3 m; Median(r) + 3 × 1,4826 × MAD).
6. Nach Genauigkeit gewichten
Für den gemeldeten Radius aᵢ gilt wᵢ = 1 / max(aᵢ; 1 m)². Das Verhältnis zwischen stärkstem und schwächstem Grundgewicht ist auf 4:1 begrenzt.
7. Huber-Schätzung
Das Zentrum wird fünfmal aktualisiert. Innerhalb der Grenze bleibt das Zusatzgewicht 1, außerhalb wird es Grenze / Abstand. Die Grenze lautet max(1,5 m; 1,5 × 1,4826 × MAD).
8. Zurück nach WGS84
Das gewichtete ENU-Zentrum wird über ECEF wieder in Breite und Länge umgerechnet. Vorhandene Höhen werden per Median übernommen; die Qualitätsangaben bewerten nur die horizontale Position.