Sonne und Mond
Zeigt Aufgang, Untergang, oberen Transit, Höhe und Azimut. Die Mondphase wird zusätzlich grafisch mit beleuchtetem Anteil und zunehmend oder abnehmend dargestellt. Unter der dynamisch berechneten Licht- und Schattenmaske liegt eine echte Aufnahme der erdzugewandten Mondseite aus der NASA-Clementine-Mission; die Darstellung bleibt vollständig offline.
Dämmerung und Tageslicht
Tabelle und lokale Zeitachse zeigen Tageslicht sowie bürgerliche, nautische und astronomische Dämmerung dauerhaft gemeinsam.
Planeten und Sterne
Fünf Planeten, 17 helle Sterne sowie Kassiopeia, Kreuz des Südens und Plejaden liefern Höhe, Azimut, Ereignisse und Sichtbarkeitsstatus.
Sternenkarte und Peilungslinien
Der Pro-Layer projiziert bis zu fünf beschriftete Himmelsobjekte mit dünnen Peilungslinien vom gewählten Standort auf die Karte. Die Automatik berücksichtigt nur aktuell nutzbare Ziele; alternativ lassen sich bis zu fünf Objekte gemeinsam manuell auswählen. Helle Planeten und später sichtbare Objekte können optional einbezogen werden.
Geländeschatten und direkte Sonne
Der Karten-Layer verbindet Sonnenstand mit aktiven lokalen Höhendaten. Ein Regler für Datum und Uhrzeit bewegt den berechneten Bergschatten über den sichtbaren Kartenausschnitt; die Punktanalyse zeigt Geländehorizont, tatsächlichen Sonneneintritt, direkte Sonnenintervalle und Schattenbeginn. Das ist zeitabhängiger Geländeschatten – keine statische Reliefschummerung. Für kleine und mittlere Ausschnitte bevorzugt MapTools ein 5-m-Berechnungsraster, sofern Höhendaten und Speicher es zulassen. Sichtfenster, 500–20 000-m-Bewegungspuffer und der Geländesektor zur Sonne werden gemeinsam zwischengespeichert; bei großen Ausschnitten oder knappem Arbeitsspeicher wechselt die App automatisch auf 10 m, 20 m oder gröber und zeigt das verwendete Raster an. Nach dem Verschieben oder Zoomen wird automatisch neu berechnet. Ein Aktualisieren-Knopf startet die Berechnung bei Bedarf erneut; der Fortschritt erscheint in Prozent. Bereiche ohne Höhendaten bleiben unverändert. Ein lokaler, größenbegrenzter GeoTIFF-Zwischenspeicher verwendet gelesene Höhenblöcke erneut. Große Ausschnitte erhalten zunächst eine gekennzeichnete grobe Vorschau, bevor das feinere Ergebnis folgt. Ladephase, Schattenberechnung und ein noch angezeigtes vorheriges Ergebnis sind unterscheidbar. Grobe Raster können schmale Geländeformen übersehen; transparente Datenlücken bedeuten unbekannt, nicht sonnig. Astronomie unterscheidet fehlende, im aktuellen Slot deaktivierte, nicht zugängliche und nur teilweise abdeckende Höhendaten. Passende importierte Quellen lassen sich direkt für diesen Slot aktivieren; bei mehreren Quellen wählt der Nutzer. Ein antippbarer Kartenhinweis öffnet die Details und Datenverwaltung. Die Hintergrundkarte liefert nicht automatisch Höhendaten; automatische Downloads erfolgen nicht.