Karten und POIs
OSM-PBF, OSM-XML, Mapsforge-Karten und Mapsforge-POI-Datenbanken können kombiniert, zugeschnitten und in die unterstützten Zielformate überführt werden.
MapTools Converter 1.11.0
Was der Converter importiert, wie die Daten verarbeitet werden und welche Ausgabe möglich ist.
Klare Rollen
Karten, Orthofotos und Höhendaten werden als getrennte Inhalte verarbeitet und exportiert. GPX, ASMAPS, GeoJSON, KML/KMZ und GeoPackage dienen ausschließlich als sichtbare Referenz oder zur Gebietsauswahl.
OSM-PBF, OSM-XML, Mapsforge-Karten und Mapsforge-POI-Datenbanken können kombiniert, zugeschnitten und in die unterstützten Zielformate überführt werden.
Mehrbandige Bild-GeoTIFFs werden als Orthofotos erkannt. Kompatible Kacheln werden gemeinsam angezeigt, mosaikiert und auf das gewählte Gebiet zugeschnitten als RGBA-GeoTIFF ausgegeben.
Einbandige Höhenraster werden in voller Georeferenzierung gelesen. LAS-, LAZ- und COPC-Punktwolken werden lokal zu einem Höhenraster mit dem höchsten gültigen Z-Wert je Zelle verarbeitet.
Punkte, Linien, Außenringe und Bounding-Boxes unterstützen die Gebietsauswahl. Referenzdateien werden weder verändert noch als GIS-Ausgabe exportiert.
ZIP-Inhalte werden begrenzt und pfadsicher geprüft. Passende Worldfiles, PRJ- und GDAL-AUX-Dateien werden einer primären Raster- oder Punktwolkendatei automatisch zugeordnet.
Formatmatrix
„Als Zielformat“ bedeutet, dass genau dieses Dateiformat geschrieben wird. Ein reines Eingabeformat kann trotzdem in ein anderes unterstütztes Zielformat umgewandelt werden.
| Bereich | Format | Import | Als Zielformat | Verarbeitung und Grenzen |
|---|---|---|---|---|
| Karte | OpenStreetMap PBF.osm.pbf, .pbf | Ja | Ja | Nodes, Ways, Relationen und Tags; referenziell vollständige PBF-Ausschnitte, wenn alle Kartenquellen PBF sind. |
| Karte | OpenStreetMap XML.osm, .osm.gz, .osm.bz2 | Ja | Nicht als XML | OSM-Schema 0.6 wird streamend geprüft und lokal in ein sitzungsbezogenes PBF überführt. .osc und .osh sind ausgeschlossen. |
| Karte | Mapsforge Map.map | Ja | Ja, v4/v5 | Mehrere Quellen werden geografisch kombiniert; große Flächen und Multipolygone werden deterministisch rekonstruiert. |
| POI | Mapsforge POI.poi | Ja | Ja, v3/v4 | Mehrere Datenbanken können räumlich zugeschnitten und in eine POI-Datenbank zusammengeführt werden. |
| Höhe | SRTM HGT.hgt | Ja | Ja | Ein-Grad-Kacheln; Dateiname bestimmt die Lage. Ausgabe verwendet ganzzahlige Höhenwerte. |
| Höhe | DEM GeoTIFF.tif, .tiff, .geotiff | Ja | Ja | Empfohlenes Höhenformat. Bei kompatiblen GeoTIFF-Kacheln bleiben natives CRS, Pixelraster, GeoKeys und NoData erhalten. |
| Orthofoto | Bild-GeoTIFF.tif, .tiff, .geotiff | Ja | Ja | Mehrbandige RGB-/RGBA-Bildraster. Kompatible Kacheln müssen dasselbe CRS, dieselbe Auflösung und ein deckungsgleiches Pixelraster besitzen; die native Projektion bleibt erhalten. |
| Höhe | ESRI ASCII Grid.asc | Ja | Ja | Transparentes Textformat, aber größer und langsamer als GeoTIFF. |
| Höhe | DTED.dt0, .dt1, .dt2 | Ja | Ja | Ein-Grad-Zellen; feste Raster und ganzzahlige Werte können Quellauflösung oder Nachkommastellen verlieren. |
| Höhe | XYZ/CSV-Raster.xyz, .csv | Ja | Nicht als XYZ/CSV | Drei numerische X/Y/Z-Spalten als vollständiges, regelmäßiges, zeilenweise geordnetes Raster. Projizierte Werte benötigen eine passende .prj. |
| Höhe | LAS/LAZ/COPC.las, .laz, .copc.laz | Ja | Nicht als Punktwolke | Zurückgehaltene Punkte werden ignoriert; je Rasterzelle bleibt der höchste Z-Wert. COPC wird lokal sequenziell gelesen, nicht per HTTP-Range. |
| Referenz | GPX.gpx | Ja | Nein | Wegpunkte, Tracks und Routen als sichtbare Referenz, Polygon oder gemeinsame Bounding-Box. |
| Referenz | MapTools-Projekt.asmaps | Ja | Nein | Projektflächen und Marker werden schreibgeschützt geprüft und als Referenz geladen. |
| Referenz | GeoJSON.geojson, .json | Ja | Nein | RFC 7946 / WGS 84; Punkte, Linien, Außenringe und Bounding-Boxes. Polygonlöcher werden nicht als positive Auswahl verfälscht. |
| Referenz | KML/KMZ.kml, .kmz | Ja | Nein | Geometrien in Längen-/Breitengrad; KMZ-Inhalte durchlaufen dieselben Archiv- und XML-Sicherheitsprüfungen. |
| Referenz | GeoPackage.gpkg | Ja | Nein | Geometrieebenen und CRS werden aus den GeoPackage-Systemtabellen gelesen und nach WGS 84 transformiert. |
| Container | ZIP.zip | Ja | Ja, MapTools-Paket | Gemischte unterstützte Eingaben; keine rekursiven ZIPs. Ausgabe enthält Manifest, Rollen, Größen und SHA-256-Prüfsummen. |
Georeferenzierung
GeoTIFFs können .tfw, .tifw, .tiffw, .wld, .prj und .aux.xml verwenden. Eingebettete GeoKeys und Metadaten haben Vorrang und werden mit der lokal gebündelten PROJ-Laufzeit ausgewertet. Dateinamen werden nie zur CRS-Zuordnung verwendet. Fehlt ein eindeutiger eingebetteter CRS, ist eine passende Projektionsdatei erforderlich. Beim Mosaik findet keine stille Umprojektion oder Neuabtastung statt.
Wichtig für DOM-Daten: Ein DOM mit Höhenwerten bleibt ein Höhenmodell. Ein Luftbild oder Orthofoto wird als Bildraster verarbeitet. Bei unklaren GeoTIFFs kann die Rolle pro Datei manuell gewählt werden.
Prüfstatus
Synthetische automatisierte Tests decken Formaterkennung, Größen- und Sicherheitsgrenzen, CRS-Transformation, komprimiertes OSM-XML, ZIP-Begleiter, Punktwolkenrasterung und Referenzgeometrien ab. Jeder Export wird zusätzlich strukturell geprüft. Das ersetzt keine fachliche Sichtprüfung des konkreten Quelldatensatzes und keine Garantie für jeden herstellerspezifischen Dialekt.
Technische Quellen
Die Links dienen zur Einordnung der Dateiformate; sie sind keine Bezugs- oder Lizenzempfehlung für konkrete Geodaten.
Diese Seite bindet keine Inhalte, Tracker oder Skripte der genannten Drittanbieter ein. Eine Verbindung entsteht erst, wenn ein externer Link bewusst geöffnet wird; dabei wird von dieser Seite kein Referrer übermittelt. Für Inhalt, Erreichbarkeit und Datenschutz der Zielseiten sind ausschließlich deren jeweilige Betreiber verantwortlich. Die Verlinkung bedeutet keine Übernahme oder Empfehlung ihrer Inhalte.
Die GPL-3.0-only-Lizenz des Converters gilt nur für die Software. Eingabe- und Ausgabedaten behalten ihre jeweilige Lizenz; bei OpenStreetMap-Daten sind insbesondere ODbL und Namensnennung zu beachten.